Dienstag, 5. Juli 2016

Die Fraktionen auf Samaria Teil (IV von V)
Die Dragyri


In diesem Artikel geht es um die größte der Alienfraktionen auf Samaria - den Dragyri...

 

Wer sie sind

Die Althegra begründeten einst in einem weit entferntem Winkel der Galaxy ein riesiges Handelsimperium. Sie waren die technologisch fortschrittlichste Rasse in ihrem Sternensystem und betrieben regen Handel mit ihren Nachbarn, welche sie schon bald in ihr Imperium aufnahmen. Allerdings nicht als gleichberechtigte Partner, sondern durch Versklavung.

Die Althegra sind von ihrer Statur her klein und schmächtig, aufgrund ihrer Körperschilde und weit fortgeschrittenen Waffen aber nahezu unbesiegbar. So, das den unterworfenen Völker nichts weiter übrig blieb, als sich in ihr Schicksal zu fügen. 

Da das Althegranischen Imperium nur fortbestehen konnte, indem der technologische Vorsprung vor anderen Völkern gehalten werden konnte, waren die Althegra sehr expansiv und bereisten und erfoschten fast die gesamte Galaxis. Hierzu entsanden sie hunderte von Expeditionsflotten, welche blind hinaus in den tiefen Weltraum flogen. Falls diese Flotten eine lohnenswerte Entdeckung machten, waren sie dazu in der Lage ein riesiges Sprungtor zu errichten und das Heimatsystem der Althegras anzupeilen. So konnten neue Planeten, Ressourcen, Völker nach ihrer Entdeckung schnell ins eigene Imperium aufgenommen werden.

Solch eine Expeditionsflotte erreichte vor tausenden von Jahren auch Samaria. Sehr bald entdeckten die althegranischen Wissenschaftler und Geografen das riesige, unterirdische Tunnelsystem des Planeten. Dieses war durchzogen von einer kristallinen Struktur. Nach ersten Untersuchungen zeigte sich das gewaltige Potential der Kristalle. Sie waren hochenergetisch und konnten, wenn korrekt weiterverarbeitet, zur Energieerzeugung genutzt werden. Leider waren sie aber in ihrer Rohform instabil und konnten leicht explodieren. Was die Förderung sehr riskant gestaltete. Der Kapitän der Expeditionsflotte übersah in seiner Profitgier diese Risiken und verpflichtete jeden aus seiner Mannschaft zur Arbeit in den Kristallminen. Am Ende auch seine Elitekrieger.
 
Die K'tarl - wie sich das kriegerische Volk selbst nennt, waren einst ein wildes Volk gewaltiger Krieger, im Durchschnitt fast doppelt so große wie ihre Besatzer. Dieses Erbgut wurde von den Althegranern noch genetisch gesteigert, so dass die K'tarls als Eltitesoldaten im althegranischen Imperium dienen konnten. Niemals jedoch freiwillig... 


Und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Angetrieben durch den Verkauf der ersten Charge, verfiel der Kapitän in seinen persönlichen Goldrausch. Er lies alle Sicherheitsvorkehrungen zur Eingliederung eines neuen Planeten ins Handelssystem außer acht und konzentrierte sich nur auf den schnellst möglichen Abbau der Kristalle.

Und so bemerkte auch keiner den herannahenden Asteroiden, welcher sich unaufhaltsam Samaria näherte... um kurz darauf mit einer unglaublichen Wucht in die Vulkanberge von Samaria einzuschlagen. Dieses Ereignis sollte das Antlitz des Planeten für immer verändern...
Es kam zu einer chemischen Kettenreaktion eines unbekannten Materials im Asteroiden mit den Elementen in der Athmosphäre von Samaria. Es bildetetn sich fortan ein dickes, violettes Wolkenband über dem Planeten und heftige Monsumregenfälle setzten ein. Das schon damals nur sporadisch vorhandene Leben auf Samaria hatte es nun noch schwieriger, in einer eh schon schmalen ökologische Nische, seinen Platz zu finden.


Am härtesten traf es natürlich die Aliens selbst. Alles was sich auf der Oberfläche befand, verstarb entweder sofort oder war isoliert auf dem Planeten gestrandet und verstarb wenig später. Nur diejenigen, welche sich zum Zeitpunkt in den Minen befanden, konnten sich retten, indem sie sich tief ins Tunnelsystem zurückzogen. Doch damit war das Ende der Katastrophe aus Sicht der Althegraner noch nicht vorbei...

Denn nun waren die K'tarls im Vorteil und ergriffen ihre Chance. Ihrer Technologie beraubt, nur wenige an Zahl, konnten die Althegraner leicht von den Elitekriegern überwältigt werden und kamen nun selbst in Gefangenschaft! Und diese Gefangenschaft dauert bis heute an. Aus den ehemaligen Herrschern wurden nun selbst Sklaven, welche alle niederen Dienste für die K'tarls verrichten müssen. 


Heutzutage unterscheiden sich die Tack'kut, wie sie sich selbst als vereinigtes Volk nennen, in die Reinblütigen (engl. Trueborn), welche aus den K'tarls hervorgegangen  sind und in die Sklaven (engl. Slaves), welche die ehemaligen Alhegraner sind.

Über einen langen Zeitraum veränderten sich das Erbgut von K'tarl, gleichermaßen wie das von Althegranern aufgrund von Strahlung und darwinistischer Anpassung an ihre neue Umgebung. Da die Althegraner den giftigen Umwelteinflüssen wenig entgegenzusetzen hatte, degenerieten sie immer weiter zu fast hirnlosen Individuen, auch wenn sie über die Zeit dicke Körperplatten zum Schutz ausbildeten.

Da die K'tarls schon genetisch so verändert waren, um gegen alle möglichen Umwelteinflüssen bestmöglich bestehen zu können, konnten ihnen die Strahlung nur wenig anhaben. Aber dennoch durchliefen auch
sie eine Veränderung. Einige von Ihnen, welche später zu ihren geistigen Führern auch Seelenwächter werden sollten, begannen enorme, mentale Kräfte zu entwicklen, die vorher in ihrem Volk völlig unbekannt waren. Nach einiger Zeit sind nun alle K'tarls dazu in der Lage in unterschiedlicher Stärke ein bestimmtes Element mithilfe geistiger Kräfte zu manipulieren...

Nach ihrem neuen Glauben gibt es nun den einen, wahren Geist. Dieser setzt sich aus den verschiedenen Elementen des Planeten zusammen. Und alsbald unterteilten sich die Reinblütigen in unterschiedliche Kasten:

Subfraktionen
 

▌ Luft-Kaste











▌Eis-Kaste










▌Feuer-Kaste











▌Schatten-Kaste

Wird erst noch enthüllt....


Werden erwähnt in Dark Age Buch
  • Dark Age Apocalypse (Forcelists)
  • Conflagration

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